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Mittwoch, 20.09.2017 - 11.32 Uhr Zurück zur News-Übersicht

Sixt setzt auf Geothermie aus Pullach

  
Einhellige Freude über die neue Energie-Partnerschaft: Die Sixt-Vorstände Alexander Sixt (links) und Dr. Julian zu Putlitz (rechts) mit Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund und Helmut Mangold bei der offiziellen Vertragsübergabe.

Die Sixt SE hat ihre Gebäude in der Pullacher Zugspitzstraße und in der Carl-von-Linde-Straße an das Fernwärmenetz des Energieversorgers IEP angeschlossen. Mit 1,5 Megawatt Anschlussleistung ist das Unternehmen damit einer der größten Abnehmer der Pullacher Geothermie. Zur Vertragsübergabe trafen sich die Vorstandsmitglieder Alexander Sixt und Dr. Julian zu Putlitz nun mit Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund und IEP-Geschäftsführer Helmut Mangold im Sixt-Verwaltungsgebäude.

Dr. Julian zu Putlitz, Finanzchef der Sixt SE und auch mit dem Privathaus IEP-Kunde, freute sich, dass die erfolgreiche Partnerschaft mit der Standortgemeinde nun auch durch einen Geothermieanschluss ausgebaut worden sei: „Wir unterstützen regenerative Energien sehr gerne und aus Überzeugung, denn das ist sicher der richtige Weg in die Zukunft. Deshalb haben wir sofort ja gesagt, als sich die Möglichkeit bot, unsere Gebäude an das Fernwärmenetz der Gemeinde anzuschließen.“

Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund erinnerte daran, dass ein Relikt des Zweiten Weltkriegs - eine im Mai ausgerechnet bei den Baumaßnahmen der Versorgungsleitung in Richtung Sixt gefundene Fliegerbombe – den Anschluss zunächst erheblich verzögert hatte, letztlich aber alles zu einem guten Abschluss gekommen sei. „Es ist eine sehr positive Entwicklung, dass neben der guten Nachfrage der Privathaushalte und des Gewerbes auch die großen Unternehmen an unser Fernwärmenetz gehen. Auch das ist ein Zeichen für das gedeihliche Miteinander, das die Gemeinde und die Wirtschaft hier am Standort miteinander pflegen“, so Tausendfreund.

Helmut Mangold informierte die Sixt-Manager über die Eckdaten des Pullacher Geothermieprojekts. Gut ein Drittel der in Frage kommenden Objekte seien mittlerweile an die Geothermie angeschlossen, Wärme sei aber für ganz Pullach ausreichend vorhanden. „Die Gemeinde sieht die Geothermie erfreulicherweise als moderne Daseinsvorsorge und nicht unbedingt als Objekt für maximale Renditen, auch wenn das Projekt insgesamt natürlich wirtschaftlich arbeiten muss“, erklärte Mangold. In absehbarer Zeit sei man mit der IEP in schwarzen Zahlen und vor allem: „Wir haben noch eine Menge Ideen für unser Unternehmen und die Zukunft Pullachs.“

Autor: Dr. Norbert Baumgärtner

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