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Donnerstag, 17.05.2018 - 23.47 Uhr Zurück zur News-Übersicht

Exkursionsziel Geothermie Pullach

  
"Hier geht´s über 3000 Meter in die Tiefe" - Sebastian Westenthanner (Mitte) zeigt die Sondenköpfe der beiden Bohrungen

Auch wenn die Außentemperaturen schon fast sommerlich sind, lässt das Interesse an Erdwärme nicht nach – zumindest bei Besuchergruppen, die sich bei der IEP oft und gerne über die Technik der Geothermie und die Entwicklung des kommunalen Wärmeprojekts informieren. Herkunft und Interessen der Besucher sind dabei durchaus unterschiedlich: Von mongolischen Energie-Experten über indische Manager, Politiker aus aller Herren Länder bis hin zu verschiedensten Vereinigungen aus der näheren Umgebung – beim Pionierprojekt in Pullach herrscht reger Besucherverkehr.

Der „LIONS-Club München – Karl Valentin“, angeführt von seinem Präsidenten Burkhard Ceppa, nutzte die Gelegenheit, sein monatliches Treffen mit einem Informationsbesuch bei der Geothermieanlage der IEP zu verbinden. Geschäftsführer Helmut Mangold führte die 25 Gäste durch die Energiezentrale sowie zur Entnahmestelle des Thermalwassers und stand darüber hinaus für zahlreiche Fragen Rede und Antwort. Das Interessenspektrum war äußerst breit: Wirtschaftlichkeit für Betreiber und Abnehmer, Akzeptanz in der Bevölkerung, Sicherheit in der Bohr- und Betriebsphase, ökologische Aspekte und nicht zuletzt Zukunftschancen der Geothermie und des Pullacher Projekts wurden nachgefragt und diskutiert.

Auch wenn die Pullacher Geothermie als eines der ersten Tiefengeothermie-Projekte in Südbayern schon relativ weit gediehen sei, so Helmut Mangold, sei das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Noch gelte es, immer mehr Gemeindebürgern Zugang zur klima- und umweltfreundlichen Geothermie-Fernwärme zu verschaffen und die bestehenden Einrichtungen immer besser auszunutzen und weiter zu optimieren.

Auch darüber hinaus gebe es interessante Zukunftschancen, wie zum Beispiel den Einsatz der Geothermie für Kühlzwecke, innovative Kooperationsmodelle mit den Kunden, um die Effizienz der Fernwärme für beide Seiten zu erhöhen, und nicht zuletzt die kommunenübergreifende Zusammenarbeit, um zum Beispiel Spitzenlast- und Ausfallzeiten ohne Einsatz fossiler Energieträger bewältigen zu können.

Damentreff mit Herren-Ergänzung

Wenige Tage nach den Münchner LIONS war es der „Offene Damentreff Kreuz und Quer“ der Dachauer Pfarrei Heilig Kreuz, der eine Geothermie-Exkursion in die Hans-Keis-Straße machte. Einmal jährlich, so die Leiterinnen Gabriele Haszprunner und Barbara Asselborn, dürften auch die Ehemänner die Zusammenkünfte des Damentreffs besuchen, heuer habe man „als Schmankerl für die Herren“ mit der Geothermie ein eher technikorientiertes Thema gewählt.

Die IEP-Mitarbeiter Sebastian Westenthanner und Peter Goblirsch hatten die Betreuung der Gruppe übernommen und erfreuten die Besucherinnen und Besucher mit breitem Fachwissen über alle Aspekte der geothermischen Wärmeversorgung, von der Geologie über die Wärmeerzeugung bis hin zur Haustechnik bei den Kunden.

Offenbar erfreute sich die Erdwärme bei den Gästen guter Akzeptanz, denn viele Fragen konzentrierten sich darauf, wie auch die eigene Heimatgemeinde zu einer Geothermieversorgung kommen könnte. Neben den geologischen Voraussetzungen seien auch die Finanzkraft der jeweiligen Kommune, die Struktur potenzieller Abnehmer und nicht zuletzt die politische Entschlusskraft wichtige Faktoren dafür, ob in einer Gemeinde ein Geothermieprojekt zustande komme, so die Referenten. Da die Herausforderungen in der Klima- und Umweltpolitik aber sicher nicht geringer würden und gleichzeitig der technische Fortschritt in der Wärmeversorgung zunehme, seien auch für derzeit noch nicht mit Geothermie versorgte Gemeinden durchaus Chancen vorhanden. Die Besucherinnen und Besucher vernahmen´s mit Freude.

Autor: Dr. Norbert Baumgärtner

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[LIONS]: Der “LIONS-Club Karl Valentin” lässt sich von Helmut Mangold (rechte Bildhälfte) die Technik der Thermalwasserförderung erklären

 


[LIONS]: Löwen in der Gruppe: In der Mitte Präsident Burkhard Ceppa (mit Kind), rechts daneben Helmut Mangold

 


[Damentreff]: Peter Goblirsch erklärt die Technik einer geothermischen Triplette

 


[Damentreff]: Die Besuchergruppe aus Dachau. Ganz rechts Sebastian Westenthanner, 3. von rechts Peter Goblirsch, die Referenten der IEP

 

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