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Mittwoch, 06.06.2018 - 09.55 Uhr Zurück zur News-Übersicht

Exkursionen nach Pullach gefragt

  
Helmut Mangold (Mitte) und Bürgermeister Norbert Seidl (rechts) erläutern den Besuchern die Vorzüge einer Fernwärmeübergabestation

Die Pullacher Hans-Keis-Straße ist ein beliebtes Ziel von Geothermie-Interessenten aus allen Ländern, die aus ganz unterschiedlichen Gründen zur IEP kommen. Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck zum Beispiel plant ein eigenes Geothermieprojekt, weshalb Bürgermeister Norbert Seidl und eine Reihe von Bürgern aus dieser Stadt sich aus erster Hand informierten wollten. Wirtschaftsunternehmen in ihrem Stimmkreis hingegen besuchte Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer und machte dabei auch bei der IEP Station.

Breite Front für Geothermieprojekt in Puchheim

In Puchheim, Landkreis Fürstenfeldbruck, ist ein Geothermieprojekt geplant, das am 22. Juli Gegenstand eines Bürgerentscheides sein wird. Es wird von allen im Stadtrat vertretenen Parteien unterstützt, eine Fahrt nach Pullach sollte nun zusätzlich Informationen aus erster Hand und Entscheidungshilfen liefern.

IEP-Geschäftsführer Helmut Mangold übernahm es selbst, Bürgermeister Norbert Seidl und die Puchheimer Besucher über Entwicklung, Sicherheit, Technik und Wirtschaftlichkeit der Pullacher Anlage zu informieren. „Wir helfen gerne dabei, die Geothermie überörtlich voranzubringen und so manche Fehleinschätzung zu korrigieren“, so Mangold, „und ein Einblick in die Praxis kann dabei sicher helfen.“

Die Pullacher Geothermie erfreue sich seit Betriebsbeginn 2005 eines ständig steigenden Kundenzuspruchs und auch einer hohen Akzeptanz, erklärte Mangold. Rund 1.600 Haushalte seien bereits von Öl oder Gas zur Geothermie-Fernwärme gewechselt und noch immer wachse die Anschlussquote. „Auf längere Sicht werden wir alle technisch erreichbaren Haushalte am Netz haben“, zeigte Mangold sich optimistisch.

Die Geothermie in Pullach arbeite nicht nur wirtschaftlich, sie habe bisher geholfen, die Verbrennung von 36 Millionen Litern Heizöl und die Emission von 115.000 Tonnen CO2 zu vermeiden, so Mangold. Auch hinsichtlich der Effizienz – die ebenfalls ökologische Effekte habe – könne Pullach sich sehen lassen: „Mit dem Einsatz von 5.000 Megawattstunden Strom im Jahr, vorwiegend für Förder- und Netzpumpen, produzieren wir 67.000 Megawattstunden Wärme.“

Nach gut zweistündiger Besichtigung und Diskussion bedankte Bürgermeister Seidl sich beim Gastgeber: „Die Erfahrungen in Pullach bestärken mich in meiner Ansicht, dass das in Puchheim geplante Projekt ökologisch sinnvoll, wirtschaftlich vernünftig und vor allem auch den Bürgern gegenüber verantwortbar ist“, schloss Seidl.

Besuch von der Bayerischen Staatsregierung

Mit Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer machte Anfang Juni eines der neuen Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung bei der IEP Station. Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund begrüßte die Staatsministerin in der IEP-Energiezentrale und erinnerte an die gemeinsame Geschichte der Projekte in Pullach und in Schreyers Wohnort Unterhaching, die eine Vorreiterrolle, für die bayerische Geothermie eingenommen haben. Die Führung durch die Anlagen übernahmen die IEP-Mitarbeiter Sebastian Westenthanner und Peter Goblirsch.

Bürgermeisterin Tausendfreund äußerte die Hoffnung, dass die Ministerin sich tatkräftig für die Energiewende einsetzen werde. Pullach freue sich über gute Kontakte in die Bayerische Staatsregierung und werde gerne auf die Stimmkreisabgeordnete zukommen, wenn politische Unterstützung für die künftigen Vorhaben der IEP notwendig sei.

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Von links nach rechts: Peter Goblirsch (IEP), Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund, Staatsministerin Kerstin Schreyer, Pullachs CSU-Ortsvorsitzender Hans Ehm und Sebastian Westenthanner

 

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