Pullach setzt weiter auf Geothermie
Bald wieder in Pullach zu sehen: Bohrturm mit Bohrgestänge
In seiner Sitzung vom 9. Februar hat der Pullacher Gemeinderat in einem einstimmigen Votum dem Ausbau der Geothermie durch eine dritte Bohrung zugestimmt. Diese Entscheidung wurde notwendig, da 2009 die wirtschaftliche Kapazitätsgrenze der bestehenden Anlage erreicht wurde und somit der Ausbau des Fernwärmenetzes hätte beendet werden müssen.
Der limitierende Faktor der bestehenden Anlage ist das schlechte Reinjektionsvermögen der bestehenden Bohrungen. Das heißt, aus den beiden Bohrungen ließen sich zwar jeweils 50 Liter/Sekunde fördern, aber die Bohrung 1 hat in einem Test nach der Fertigstellung nur 20 Liter/Sekunde aufgenommen und die Bohrung 2 jetzt im Dauerbetrieb nur 32 Liter/Sekunde.
Autor: Dr. Ralph Baasch
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